Die Aufgaben und Verantwortung

Die Viertelmanager tragen keinerlei Verantwortung für die Handlungen der Menschen aus ihrem Viertel oder ihrer unmittelbaren Lebensumgebung. Aber sie tragen dem Viertel oder der Gemeinde gegenüber eine Verantwortung im Hinblick darauf, dazu beizutragen, dass die Menschen in ihrem Viertel oder ihrer Gemeinde sich begegnen und somit die Lebensqualität für Einzelne oder die Gemeinschaft verbessert wird. Daraus ergibt sich, dass die Viertelmanager in der Kommunikation nach außen und nach innen gewissenhaft vorgehen müssen. Kommerzielle oder persönliche Absichten dürfen genauso wenig im Vordergrund stehen wie politische oder religiöse oder gar kriminelle Absichten. Die Viertelmanager tragen somit die Verantwortung für ihre Kommunikation sowie die ihrer bis zu drei Kollegen und gegebenenfalls, wenn es vonnöten ist, die der Viertelmanager der vier nächsten anliegenden Viertel oder Gemeinden, falls in einer dieser Gebiete Hilfe von außen benötigt wird.

Viertelmanager zu sein ist kein Vollzeitjob, kann es aber leicht werden. Niemand kann einem Viertelmanager vorschreiben, wie viel Engagement er in diese Tätigkeit investieren soll. Das Wichtigste ist daher die richtige Grundeinstellung um den Aufgaben gerecht zu werden. Da das Aufgabengebiet breit gefächert ist, wird sich auf natürliche Weise eine Arbeitsteilung bei den bis zu Viertelmanagerm eines Viertels ergeben.

1. Aufgaben / Pflege der ViertelHomepage

Hauptwerkzeug für die Viertelmanager ist die ViertelHomepage, die sowohl im öffentlichen Bereich als auch im inneren Bereich des Bürgerportals gelesen werden kann und mit der interagiert werden kann. Die Viertelhomepage sollte stets aktuell gehalten werden, damit sie interessant bleibt und das Leben im Viertel widerspiegelt. Für diesen Zweck stellt MIV ein Redeaktionssystem zur Verfügung mit dessen Hilfe die Viertelmanager einfach Fotos und Texte einstellen sowie die interaktiven Beiträge in der Viertelhomepage koordinieren können. Außerdem gibt es eine klar vorgegebene Struktur um Inspiration für mögliche Themen zu geben. Kein Viertelmanager hat die Pflicht, alle Kategorien der Viertelhomepage mit Inhalt zu füllen. Jeder hat seinen eigenen Fokus und so lange die Seite lebendig bleibt und die Kommunikation nach außen und nach innen fördert, dient die ViertelHomepage ihrem Zweck. Fast alle Beiträge werden es nötig machen, dass die Viertelmanager mitten im Viertel mit den Menschen kommunizieren und alleine dadurch werden Begegnungen mitten im Viertel gefördert. Es ist sicherlich hilfreich, wenn die Viertelmanager im Team die ViertelHomepage mit Inhalt füllen, die Aufgaben verteilen und sich gegenseitig unterstützen.

2. Aufgaben / Positive Veränderungen im Viertel/in der Gemeinde bewirken.

Es geht darum, sein Viertel oder seine Gemeinde lebenswerter zu machen: egal was das im jeweils konkreten Fall bedeutet. Das kann beispielsweise das Anlegen eines Zebrastreifens auf dem Schulweg sein. Das kann das Fördern von Treffen einsamer Senioren sein. Das könnte die Initiative zu einer Selbsthilfegruppe alleinerziehender Eltern sein. Oder die Förderung eines Sportvereins, nachbarschaftlich organisierte Hausaufgabenhilfe, Bekochen von Schlüsselkindern, Einkaufen für Senioren, Hundeausgehservice, Schachnachmittage, Internetcafés, Berufsförderung und unzählige Themen mehr.

Viertelmanager sollten entsprechende Projekte aufgreifen, publik machen und unterstützen oder gar helfen, ins Leben zu rufen.

3. Aufgaben / Treffpunkte etablieren.

Ein wichtiger Grundstein, um diese Aufgaben erledigen zu können ist neben der aktuellen Pflege der Viertelhomepage und der Kommunikation und Kreativität, das Etablieren von mitten-im-viertel-Treffpunkten. Die Viertelmanager sollten sich darum bemühen, in ihren Vierteln oder Gemeinden konkrete Treffpunkte zu etablieren, damit die Menschen eine Plattform finden, auf der sie sich reel begegnen können.

Seit dem durchschlagenden Erfolg von facebook ist ein deutlicher Rückgang des Umsatzes in der Gastronomie erkennbar. Durch das Engagement von MIV könnte diese schlechte Statistik positiv für die Gastronomen verändert werden.